Wie Du negative Gedanken durch positive Gedanken ersetzen kannst.

Negative Gedanken in positive umwandeln – warum ich kein Freund davon bin

In diesem Artikel möchte ich Dir meine Erfahrungen aufzeigen. Negative Gedanken in positive umwandeln – das erscheint mir nicht sinnvoll und ich persönlich rate sogar davon ab.

Stattdessen möchte ich in meinen Artikeln hier auf meinem Blog hinter die Gedanken schauen. Egal ob es positive oder negative Gedanken sind. Ich möchte mit Dir weniger an der Wirkung, sondern mehr an der Wurzel, also der Ursache arbeiten.

Das wird Dir ein tieferes Verständnis für Dein Denken und Chaos im Kopf aufzeigen. Und das ist es, was Du meiner Meinung nach wirklich brauchst, um echte Lösungswege aus der ewigen, negativen Gedankenspirale zu haben.

Negative Gedanken in positive umwandeln – was ist es nun, ein Fluch oder ein Segen? Lass uns das doch jetzt ganz einfach Schritt für Schritt herausfinden.

Was ist ein negativer Gedanke anderes als ein positiver Gedanke?

Wenn ich mir zunächst einmal ganz neutral einen negativen Gedanken und einen positiven Gedanken betrachte, gibt es gar keinen Unterschied, oder?

Moment!

Das stimmt so natürlich nicht ganz. Einen Unterschied gibt es. Und der macht die große Wirkung. Dieser Unterschied ist schlichtweg meine eigene Bewertung. Erst meine Ansicht von den Dingen und dem Leben macht einen Gedanken zu gut oder böse beziehungsweise schlecht.

Ein Mensch der Milch mag, wird den Gedanken Milch positiv assoziieren. Jemand, der eine Unverträglichkeit gegenüber Milch hat, wird den Gedanken „Milch“ negativ bewerten.

In beiden Fällen ist es zunächst einfach nur ein Gedanke. Erst wenn wir den Gedanken „Milch“ glauben, wird dieser zu einer Interpretationssache. Der Gedanke wird entweder positiv oder negativ. Je nachdem was wir für Erfahrungen und Erinnerung damit verknüpfen.

Da der Körper immer dem Denken folgt, löst ein als positiv empfundener Gedanke gute Gefühle und Emotionen wie Freude und Glück in uns aus. Und ein negativer Gedanke eben negative Emotionen und Gefühle wie Trauer, Angst, Wut, Einsamkeit etc.

Unser Leben ist geprägt von Gegensätzen.

Wenn etwas gut wird, muss etwas auch schlecht oder böse werden. Wenn es Glück und Wohlbefinden gibt, muss es zwangsläufig auch Leiden geben.

Die Dualität hält uns gefangen in Raum und Zeit. Und damit auch in unserem Denken und dem Glauben, dass es weniger negativ in unseren Köpfen zugehen sollte.

Zu diesem Thema habe ich vor längerer Zeit ein Video aufgenommen. Ich möchte es einfach an dieser Stelle ergänzend Dir hier in diesem Artikel zur Verfügung stellen.

Es verdeutlicht noch einmal, dass es wenig Sinn macht, eine Interpretationsfrage zu stellen, ob Gedanken positiv oder negativ sein sollten. Denn allein damit fängt das Leiden schon an.

Was passiert, wenn wir einen negativen Gedanken durch einen positiven ersetzen?

Natürlich wird sich zunächst einmal ein positiver Effekt einstellen. Wie bereits weiter oben in diesem Artikel erwähnt, folgt der Körper dem Denken. Ist der negative Gedanke durch einen positiven ersetzt, werden auch positive Emotionen und Gefühle in uns ausgelöst.

Soweit scheint in unserer Welt also erst mal wieder Friede, Freude und Eierkuchen zu sein. Ein Wohlbefinden stellt sich in uns ein und wir fühlen uns gut.

Jetzt kommt allerdings eine wichtige Frage ins Spiel: „Was habe ich mit diesem umwandeln oder ersetzen jetzt bearbeitet?“ „Die Ursache oder die Wirkung?“

Ich behaupte, die Wirkung. Denn sobald ein ähnlicher, negativer Gedanke wie der, den ich ersetzt habe in meinem Kopf erneut auftaucht, geht das ganze Spiel wieder von vorne los.

Das hat den Grund, weil ich die Bereitschaft den ehemals umgewandelten Gedanken zu glauben, durch das Ersetzen mit einem positiven Gedanken nicht ursächlich aufgelöst habe.

Er wird nach meiner Erfahrung weiterhin Macht über mich haben, weil ich ihn immer noch glaube. Ich habe ihn lediglich maskiert und in den Hintergrund gerückt oder ich behaupte sogar gedrängt.

Deswegen behaupte ich hier weiter, ist es effektiver an der Ursache zu arbeiten. Und die Ursache in diesem Fall ist das Denken! Genauer gesagt, Dein Denken.

Wenn ich einen negativen Gedanken in einen positiven Gedanken umwandeln oder ersetzen will, fühlt sich das für mich wie Krieg gegen den Gedanken an. Er muss bekämpft werden und hat damit offensichtlich keine Daseinsberechtigung in mir.

Nun ist es aber ja bekanntlich so im Leben, dass Krieg Krieg lehrt. Und nur Frieden kann Frieden lehren.

Negative Gedanken in positive umwandeln. Führe ein Leben ohne Angst in Glück und Freiheit.

Negative Gedanken in positive umwandeln – Was stattdessen tun?

Ich hoffe, Du bist bis hierhin nicht abgesprungen. Ich weiß, dass Du hier vielleicht etwas ganz anderes zu diesem Thema erwartet hattest .

Und gleichwohl geht es genau darum. Dir einen echten, tieferen Lösungsweg aufzuzeigen, wie Du mit negativen Gedanken in Deinem Leben mit der Zeit immer besser zurechtkommst. Und das eben nachhaltig.

Der nächste Schritt zum Glück wäre meines Erachtens also folglich der, mit Deinem negativen Gedanken Frieden zu schließen.

Dazu habe ich bereits einen detaillierten Blog – Artikel mit einem 3 Schritte – Plan erstellt, den ich Dir wärmstens empfehlen kann.

Dieser Artikel baut direkt auf das bisher hier Erlernte auf und Du findest den Link am Ende dieses Beitrags. Zum Schluss möchte ich Dir aber noch eine geniale Technik für zuhause zeigen, die bei negativen Denken und Grübeln gute Dienste leistet.

Eine mächtige Selbstcoaching – Methode, um mit negativen Gedanken Frieden zu schließen

Es gibt eine einfache aber mächtige Selbsthilfe – Methode, mit der Du negativen Gedanken mit Verständnis statt mit Angst, Gegenwehr und Krieg begegnen kannst.

Bei dieser Methode geht es darum, die eigenen Gedanken zu verstehen und nicht um sie einfach nur loswerden zu können. Es geht darum, ihnen Raum zu geben, da sein zu lassen und im nächsten Schritt, diese Gedanken auf deren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.

Nach meiner Erfahrung kann ich einen Gedanken, egal ob positiv oder negativ, nicht loslassen.

Aber er kann mich loslassen, wenn ich verstanden habe, dass er keine oder weniger Macht mehr über mich hat. Das passiert, wenn ich erkenne, dass der Gedanke im Grunde so lange harmlos ist, bis ich ihn glaube.

Wie fühlt sich für Dich diese Sicht jetzt im Vergleich dazu an, negative Gedanken durch positive Gedanken zu ersetzen?

Für mich selbst war die Entdeckung dieser Selbsthilfe – Methode ein Segen und hat bis heute  soviel Klarheit in mein Leben gebracht, wo vorher noch Drama und Leiden herrschte.

Wie genau und gut diese Technik funktioniert, zeige ich Dir Schritt für Schritt in diesem Praxis-Video zum Mitmachen. Hier bekommst Du wirklich eine Komplett-Anleitung mit vielen Tipps, wie Du diese Methode auf einen Deiner stressigen Gedanken anwenden kannst.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude dabei.

Hier noch der Link zum 3 Schritte Plan mit Tipps, wie Du negative Gedanken loslassen und zu Freunde machen kannst.

Noch mehr Hintergrundinfos, Tipps und Detailwissen, wie Du negative Gedanken loswerden kannst.

Du willst tiefer in die Selbstcoaching-Methode eintauchen? – Hier gibt es das Training dazu!